Kunstprojekt “Vertical Cinema”

im Rahmen des Kunstprojektes “i-Jacking”

Die drei taiwanesischen Künstler*innen Chun-Han Chiang, Ya-Wen Fu und Hui-Hsuan Hsu beschäftigen sich in Ihren Arbeiten auf unterschiedliche, vorwiegend abstrakte Weise mit urbanen Strukturen und Prozessen. Die oft uneindeutige, nicht ablesbare Herkunft der Bildsequenzen steht im Widerspruch zu plakativen, aus der Werbebranche vertrauten Präsentationsformen, hier an den vermeintlichen Wandflächen respektive Fensterfronten des Kesselhauses. So bilden die Rückprojektionen aus dem Kesselhaus als undefinierbare, abstrakte Werbetafeln einen ebenso irritierenden wie faszinierenden Gegenpol zum AR-Parcours mit seinen konkreten Möglichkeitsräumen.

Der Kunstverein Kunsthalle Hannover e.V. hat gemeinsam mit der Virtuale Swizerland das digital basierte Cyberspace-Projekt iJacking entwickelt, das sich mit und in Hannovers Stadtraum vorwiegend mittels eigenem Smartphone oder Tablet subtil und poetisch verschränkt und ungeahnte Möglichkeitsräume erfahrbar werden lässt.

iJacking versteht sich als Augmented Reallity-Pilotprojekt (Erweiterte Realität), das erstmals im Juni 2018 anlässlich der CeBIT mit einer Teaser-Tour (AR-Projekt-Parcours) für eine Woche im Stadtraum Hannovers und am Schweizer Pavillon auf der CeBIT in Erscheinung trat. Ab Ende August 2018 wird iJACKING in vollem Umfang mit 14 internationalen und niedersächsischen AR-Positionen in der City Präsenz zeigen. Ein weiterer Projektteil beinhaltet taiwanesische und andere internationale Video-Projektionen am Kesselhaus und in der Kunsthalle Faust.